Champions-League-Out: Gyurka bleibt Hypo-Coach
- Manager Prokop fordert nun Meistertitel & Cupsieg

Bei Hypo Niederösterreich ist nach dem enttäuschenden Out in der Gruppenphase der Handball-Champions-League der große Katzenjammer bereits verflogen. "Wir haben noch drei Saisonziele", stellte Manager Gunnar Prokop klar, dass Meistertitel und Cupsieg in Österreich sowie Platz eins in der Woman Handball International League (WHIL) noch einzufahren sind. Weiterhin auf der Trainerbank wird dabei Coach Janos Gyurka sitzen, der laut Prokop seinen noch eineinhalb Jahre laufenden Vertrag erfüllen soll.
Auch der Stamm der Mannschaft soll trotz des dritten Vorrunden-Outs in der Champions-League in Folge und der höchsten Heimniederlage der Geschichte am Freitag gegen Larvik HK aus Norwegen (22:33) beim Klub bleiben. "Auf die kann man aufbauen", erklärte Prokop, der sich das Wochenende mit einem Ski-Ausflug auf den niederösterreichischen Annaberg ein wenig versüßte.
Der Hypo-Zampano möchte keine Ausreden suchen, macht aber auch das große Verletzungspech im Sommer und im Herbst für das Ausscheiden mitverantwortlich. So waren beim achtfachen Europacupsieger u.a. Torjägerin Tanja Logwin (Bänderrisse im rechten Knöchel), Spielmacherin Tetjana Schinkarenko (Seitenbandriss im rechten Knie) sowie die beiden Torfrauen Maja Gubova und Luba Korotnewa (jeweils Kreuzbandriss) wochenlang out gewesen. "Das ist aber keinesfalls eine Entschuldigung dafür, dass wir so schlecht gespielt haben", ergänzte Prokop.
| Der Tabellenendstand: | ||||||||
| 1. | Ikast Bording | 6 | 4 | 0 | 2 | 163:152 | 8 | * |
| 2. | Larvik HK | 6 | 3 | 1 | 2 | 169:142 | 7 | * |
| 3. | Hypo Niederösterreich | 6 | 3 | 0 | 3 | 149:165 | 6 | |
| 4. | MKS Lublin | 6 | 1 | 1 | 4 | 133:155 | 3 | |
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