Samstag, 22. Februar 2003

Erdbeben erschüttert Norditalien

  • Schäden an Häusern, aber keine Verletzten

Ein leichtes Erdbeben hat am Freitag den Norden Italiens erschüttert und Schäden an Häusern angerichtet. Verletzt wurde offenbar niemand. Der Erdstoß der Stärke 4,6 auf der Richterskala war in mehreren Städten des Nordens zu spüren, darunter Mailand, Turin und Genua, wie der Zivilschutz in Rom mitteilte.

In Alessandria liefen laut mehrere Hundert Bewohner in Panik auf die Straße, Schulen und zahlreiche andere Gebäude wurden evakuiert. Das Zentrum des Bebens lag wenige Kilometer südlich von Alessandria, rund 75 Kilometer östlich von Turin, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie in Rom mitteilte.

Dem Erdstoß folgten nach etwa einer Stunde zwei Nachbeben der Stärke 2,3 und 2,6 mit demselben Zentrum. Weitere Nachbeben werden im Laufe des Tages erwartet. Am Flughafen von Genua kam es zu etwa 30- minütigen Verspätungen. An mehreren älteren Häusern entstanden Risse im Mauerwerk.

Im Oktober vergangenen Jahres waren bei einem Erdbeben der Stärke 5,4 in Mittelitalien 30 Menschen ums Leben gekommen, darunter 27 Kinder in einer Schule.

22.2.2003 22:35