Sieben Tote bei Hochhausbrand in Belgien
- Menschen sprangen aus dem Fenster

Beim Brand in einem Hochhaus im belgischen Mons sind in der Nacht auf Donnerstag sieben Menschen ums Leben gekommen. 23 erlitten Rauchvergiftungen, sagte der Bürgermeister der Stadt am Donnerstag. Vier Menschen starben in ihrer Wohnung im zwölften Stock des Gebäudes mit Sozialwohnungen, drei sprangen aus dem Fenster und erlagen ihren dabei erlittenen Verletzungen. In dem Gebäude aus dem Jahr 1966 lebten rund 150 Bewohner.
Das Feuer breitete sich zunächst in der zweiten Etage des zwölfstöckigen Gebäudes aus. Ein Augenzeuge berichtete, die Flammen seien dann über Versorgungsschächte an beiden Enden bis ins oberste Stockwerk geklettert. Die Brandursache war noch ungeklärt.
Das Feuer überraschte die meisten Bewohner im Schlaf. Etliche Mieter wurden aber rechtzeitig von einem 35 Jahre alten Belgier kongolesischer Abstammung gewarnt, der an die Wohnungstüren in allen Etagen klopfte und die Nachbarn zum Verlassen des brennenden Gebäudes aufforderte. Das Rote Kreuz übernahm die psychologische Betreuung der Geretteten, die anderweitig untergebracht wurden.
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