Gefängnismeuterei in Ostfrankreich beendet
- Keine Verletzten, aber großer Sachschaden
Eine Gefängnismeuterei in Ostfrankreich ist Mittwoch früh beendet worden. Das Justizministerium in Paris teilte mit, Bereitschaftspolizei und Gendarmerie hätten den Block A des Gefängnisses in Clairvaux im Departement Aube wieder unter ihre Kontrolle gebracht.
Die etwa 70 Häftlinge, die an der Meuterei beteiligt gewesen seien, seien in andere Gefängnisse verlegt worden. Den Angaben zufolge gab es keine Verletzten und keinen Ausbruch, wohl aber größeren Sachschaden.
Der Aufruhr entzündete sich an Disziplinarmaßnahmen, die gegen einen Häftling verhängt wurden. Die meuternden Gefangenen hatten sich daraufhin am Dienstagabend geweigert, in ihre Zellen zurückzukehren. Das Wachpersonal wurde evakuiert; Polizei umstellte das Gebäude.
Die Insassen hätten Mobiliar und Teile der technischen Ausrüstung zertrümmert, teilte das Justizministerium mit. Brände seien gelegt worden, bei denen das Innere des Gefängnisblocks weitgehend zerstört worden sei. Der Aufseher Vincent Langlois berichtete: "Das gibt Arbeit für mehrere Monate."
In der Anstalt befanden sich insgesamt 156 Insassen. Alle haben langjährige Haftstrafen zu verbüßen.
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