Die schlimmsten Disco-Katastrophen
Massenpaniken in Discotheken führen häufig zu Katastrophen mit vielen Todesopfern. Oft fehlten Fluchtwege oder die Notausgänge waren versperrt. Eine Dokumentation einiger Fälle der vergangenen Jahre:
30.11.2002: In Caracas in Venezuela kommen bei einem Brand in einem Tanzlokal 50 Menschen ums Leben. Nach Einschätzung der Feuerwehr hätte die Tragödie vermieden werden können: Alle Notausgänge des mit 400 Gästen überfüllten Nachtclubs waren zugesperrt.
01.01.2001: Im Touristendorf Volendam bei Amsterdam bricht in der Neujahrsnacht in der Bar "Het Hemeltje" ein Feuer aus. 14 junge Menschen sterben. Wunderkerzen haben vermutlich die Weihnachtsdekoration entflammt.
25.12.2000: Bei einem Feuer im vierstöckigen Geschäftszentrum in Luoyang (Zentralchina) sterben 309 Menschen, meist Discobesucher. Das Feuer soll bei Schweißarbeiten im Keller entstanden sein.
20.10.2000: Vermutlich wegen eines elektrischen Kurzschlusses gerät der Nachtclub "Lobohombo" in Mexiko-Stadt in Brand. 21 der etwa 1.000 Gäste sterben in Rauch und Flammen, bis zu 40 werden verletzt.
30.10.1999: Bei einem Großbrand in einem mehrstöckigen Einkaufs- und Vergnügungszentrum in der Hafenstadt Inchon in Südkorea werden mindestens 55 junge Leute getötet. Ein 14-Jähriger hatte den Brand gelegt.
29.10.1998: In einer Göteborger Disco bricht ein Feuer aus. 63 meist ausländische junge Leute sterben. Vier Jugendliche hatten am Eingang
- dem einzigen Fluchtweg - Feuer gelegt, weil ihnen der Einlass versperrt worden war.
19.03.1996: In Quezon bei Manila auf den Philippinen kommen bei einem Brand in der Nobeldiscothek "Ozone Disco Pub" 162 Menschen ums Leben. Es werden mehrere Ursachen vermutet - von einem Kurzschluss bis zur Explosion einer Gasflasche.
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