1. Mal seit Wahl: VP verliert bei NEWS-Umfrage
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Die brandneue NEWS-Umfrage dokumentiert den Wähler-Rüffel für Schüssel! Und erstmals seit der Wahl am 24. November 2002 verliert die ÖVP Stimmen! Außerdem sagen 75% der Österreicher: Die Suche nach der neuen Regierung dauert viel zu lange.
Den Ärger der Österreich dokumentiert die NEWS-Gallup-Umfrage im neuen NEWS: Erstmals nach der Nationalratswahl am 24. November 2002 verliert die ÖVP bei der "Sonntagsfrage" Stimmen:
Wären am kommenden Sonntag Neuwahlen, läge die Volkspartei erstmals hinter dem Ergebnis vom 24. November 2002.
Die ÖVP könnte mit 41% rechnen (- 2% gegenüber der Vorwoche).
Die SPÖ (38%) gewänne gegenüber der Vorwoche 1%.
Die FPÖ würde wieder 1% verlieren und läge nur noch bei 7%.
Die Grünen gewännen 1% und hielten bei 11%.
Fazit: Erstmals nach Monaten wieder eine hauchdünne Umfrage-Mehrheit von 49 zu 48 Prozent für Rot-Grün.
75% der Österreicher schelten Schüssel: Regierung her!
Außerdem haben die Österreicher vom Koalitionspoker genug: 75 Prozent meinen, dass die Verhandlungen schon zu lange dauern. Die Geduld mit Kanzler Schüssel scheint am Ende: 54 Prozent wollen, dass Schüssel den Regierungsbildungsauftrag zurücklegt, wenn nicht in den nächsten Tagen eine Regierung steht. Sollte in den nächsten Tagen keine tragfähige Regierung stehen, sind immerhin schon 43 Prozent für rasche Neuwahlen (52 Prozent dagegen).
Auch in der Frage, wer für das bisherige Scheitern der Verhandlungen verantwortlich sei, ist das Meinungsbild eindeutig: 52 Prozent geben dem Kanzler und der ÖVP die Schuld, nur 30 Prozent weisen diese den anderen Parteien zu. Bei 40 Prozent der Befragten hat sich die Meinung über die Person Wolfgang Schüssel während der Verhandlungen verschlechtert, nur bei zehn Prozent hat sich diese verbessert. Möglicherweise liegt dies auch an der schwarz-blau Präferenz, die in der ÖVP zuletzt zu Tage trat: Schwarz-Blau wollen nur 18 Prozent der Befragten, Schwarz-Rot ist für 63 Prozent die bessere Koalitionsform und eine VP-Minderheitsregierung bevorzugen nur 9 Prozent.
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