Bei Banküberfall in Klagenfurt 148.000 Euro erbeutet
- Komplize wartete in Pkw mit gestohlenem Kennzeichen
- Täter war bewaffnet
Auf die Filiale der Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) in der Klagenfurter Maria Platzer-Straße wurde am Freitag ein Überfall verübt. Die Beute beträgt nach ersten Ermittlungen über 148.000 Euro. Vom Täter und seinem in einem Pkw wartenden Komplizen fehlte vorerst jede Spur.
Der Räuber betrat kurz vor 12.00 Uhr die Filiale. In der Hand hielt er eine Faustfeuerwaffe, vermutlich eine Pistole. Er sprang über den Tresen und nahm aus dem Tresor mehrere Bündel Banknoten. Danach verließ er den Schalterraum und stieg in einen Pkw, welcher vor der Bankfiliale mit laufendem Motor wartete. Das Auto fuhr stadtauswärts. Die sofort eingeleitete Alarmfahndung verlief negativ.
Ein Zeuge hatte beobachtet, dass am roten Pkw, vermutlich ein Mazda, hinten das Kennzeichen "KL 71 PC" angebracht war. Die vordere Kennzeichentafel dürfte aus dem Ausland stammen. Die Erhebungen haben ergeben, dass das Kennzeichen zuvor bei einem am Klagenfurter Südring auf einem Parkplatz abgestellten Fahrzeug gestohlen wurde.
Der Räuber ist ca. 20 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank. Er trug einen aufgeklebten schwarzen Oberlippenbart und eine Sonnenbrille. Bekleidet war er mit Jeans, einer dunkelblauen Jacke und weißen Turnschuhen. Der Komplize, der den Pkw lenkte, hat längeres blondes Haar.
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