Montag, 17. Februar 2003

Salzburger Gendarmerie stoppte Raser mit 217 km/h

  • Pole mit 170 km/h: "Schnell sind vielleicht 250!"

Gleich zwei Raser erwischte eine Zivilstreife der Salzburger Gendarmerie am Sonntag auf der Tauernautobahn. In Kuchl im Tennengau stoppte sie einen Griechen, der mit 217 Stundenkilometern unterwegs war, in der Nähe der Landeshauptstadt wurde ein Pole ertappt, der um 70 km/h zu schnell gefahren war. Der fühlte sich ungerecht behandelt: Denn "schnell" seien erst 250 km/h...

Kurz nach 16.00 Uhr stoppten die Beamten in Kuchl den in München wohnhaften Griechen. Er hatte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h um 87 Stundenkilometer überschritten. Den Führerschein konnten sie dem Raser gar nicht abnehmen, weil er den nicht dabei hatte. Die Gendarmen untersagten ihm die Weiterfahrt und zeigten ihn bei der Bezirkshauptmannschaft an.

"Schnell sind 250 km/h"
Kurz davor hatte die Zivilstreife einen Polen bei so genannten Golser Dreieck nahe der Landeshauptstadt erwischt. Der Warschauer war mit 170 km/h unterwegs, erlaubt ist dort Tempo 100. Er sei doch gar nicht schnell gefahren, denn schnell wären vielleicht 250 km/h, gab der Mann an. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. Außerdem musste er 300 Euro zahlen.

17.2.2003 11:04