Tele2 steigerte Umsatz 2002 um 25 Prozent
- In Österreich 100 Mio. Euro Umsatz
- In Österreich noch 2003: "Virtueller Netzbetreiber"
Der börsenotierte schwedische Telekommunikationskonzern Tele2, der auch in Österreich tätig ist, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 den Umsatz um 25 Prozent auf 31,28 Mrd. Schwedische Kronen (3,42 Mrd. Euro) gesteigert, teilte das Unternehmen mit.
Der Gewinn vor Steuern (EBT) belief sich auf 796 Mio. Kronen nach einem Vorsteuerverlust von 1,94 Mrd. Kronen 2001. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 1,7 Mrd. Kronen auf 5,13 Mrd. Kronen.
Region Zentraleuropa
In der Region Zentraleuropa, zu der auch Österreich zählt, stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 5,7 Mrd. Kronen (623 Mio. Euro). Der EBITDA-Verlust verringerte sich von 606 Mio. Kronen auf 81 Mio. Kronen, der EBIT-Verlust von 707 Mio. Kronen auf 214 Mio. Kronen. Die Zahl der Tele2-Kunden stieg in Zentraleuropa um 12 Prozent auf 3,6 Mio. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde im Festnetzbereich erhöhte sich im vierten Quartal 2002 von 160 auf 164 Kronen (17,9 Euro).
Österreich-Pläne
Tele2 betonte erneut, dass man in Österreich noch heuer als so genannter "virtueller Netzbetreiber" (MVNO) mit eigener Vorwahl starten wolle. Tele2 ist in Österreich seit Anfang dieser Woche auch als Mobilfunkbetreiber in Kooperation mit One - allerdins nur als reiner Wiederverkäufer von One-Diensten unter der One-Vorwahl - am Markt.
In Österreich erzielte Tele2 Brancheninsidern zufolge 2002 mit 500.000 Festnetzkunden einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro.
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