UMTS-Studie: Preis-Schmerzgrenze liegt bei 330 Euro
- 42 % der europäischen Handy-User für 3. Mobilfunkgeneration
- Kunden sind bereit 330 Euro für ein High-Tech-Gerät zu zahlen
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Laut eines Reports zur dritten Mobilfunkgeneration (3G) für das Jahr 2003 interessieren sich 42 Prozent aller Handy-Besitzer in Europa für die 3G-Angebote. Dabei herrscht die Tendenz vor, mehr als bisher in mobile Kommunikation zu investieren. Vor allem MMS-, High-Speed-Internet- und E-Mail-Services erhöhen die Investitionsbereitschaft.
Gemäß der 3G-Studie würden Interessenten bis zu 330 Euro für ein UMTS-Handy bezahlen. Allerdings ist daran die Bedingung einer Subventionierung der Telefone seitens der Netzbetreiber geknüpft.
Experten sehen aber genau darin eine mögliche Hürde für die uneingeschränkte Zustimmung zur dritten Mobilfunkgeneration. Wenn einige Netzbetreiber davon Abstand nehmen, die neuen, teuren Telefon ebenfalls zu subventionieren, schreckt das womöglich viele Kunden zurück. Schließlich wären diese dann mit weitaus höheren Preise wie üblich konfrontiert.
Die Mehrheit der Handy-Nutzer, die Gefallen an den UMTS-Diensten finden, gab an, speziell ihren E-Mail-Verkehr über das Handy abwickeln zu wollen bzw. die Geräte als Bildtelefone zu nutzen. Der Download von Musik und die Video-Funktion der neuen mobilen Klasse spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle für interessierte User.
