"Blue-ray Disc" kurz vor der Lizenz-Vergabe
- Technologie soll als anerkannten Standard durchgesetzt werden
- Speicherung von bis zu 27 GB auf einer DVD möglich

Das Industriekonsortium, das hinter der Blue-ray-Technologie für optische Speicher steht, will seine Technologie am Montag in Lizenz vergeben. In der Gruppe sind LG Electronics, Hitachi, Matsushita Electric Industrial, Pioneer, Royal Philips Electronics, Samsung Electronics, Sharp, Sony and Thomson organisiert. Die neun Unternehmen wollen die Technologie mit dem blauen Laser als allgemein anerkannten Standard durchsetzen.
Mit dem kurzwelligen blau-violetten Laser lassen sich optische Speichermedien dichter beschreiben als mit den bisherigen Technologien. Die "Blue-ray Disc"erlaubt die Speicherung von bis zu 27 GB auf einer wiederbeschreibbaren DVD mit einer Speicherschicht. Philips hat bereits einen Prototypen eines kleinen Mini-Disc-Laufwerks vorgestellt, das 1 GB Daten auf einer Scheibe mit drei Zentimeter Durchmesser unterbringt.
10 Jahre Lizenzabkommen
Das Lizenzabkommen hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Der Preis ist abhängig von den Produkten wie Player, Disc oder Komponenten, die unter dem Lizenzabkommen erzeugt werde sollen, und beträgt zwischen 20.000 und 60.000 Dollar. Für die Kopierschutzmechanismen sind noch 4.000 bis 12.000 Dollar fällig. In dem Vertrag ist auch das Recht enthalten, das "Blue-ray Disc"-Logo zu verwenden. (pte/red)
Weitere Informationen:
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
