Donnerstag, 13. Februar 2003

NEC Videochip lässt Autos sehen

  • Chip verarbeitet Kamerabilder & hilft Unfälle zu vermeiden
  • Verhandlungen mit japanischen Autoherstellern im Laufen

Autos lernen sehen: Der japanische Elektronikkonzern NEC hat auf der International Solid State Circuit Conference (ISSCC) einen Chip vorgestellt, der während der Fahrt Videobilder von Front- und Seitenkameras verarbeiten kann. Indem auf diese Weise zu geringe Abstände oder Gefahrensituationen erkannt werden, soll der Chip helfen, Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Die aufgenommenen Bilder kann der IMAP-CE-Chip, in dem 128 Videoprozessoren parallel rechnen, mit einer Spitzenleistung von 51,2 GOPS (Milliarden Operationen pro Sekunde) verarbeiten. Dadurch ist es möglich, unterschiedliche und sich schnell wechselnde Verkehrssituationen, Straßenbegrenzungen oder plötzlich auftauchende Hindernisse zu berücksichtigen.

Effizient & energiesparend
Primäres Ziel von NEC war, einen effizienten aber zugleich extrem flexiblen und energiesparenden Prozesser zur Bewegtbildverarbeitung zu entwickeln. Laut Angaben von NEC ist der IMAP-CE etwa 100 mal energieeffizienter als ein herkömmlicher Pentium 4. NEC verhandelt derzeit mit japanischen Autoherstellern über den Einsatz des neuen Chips.

Weitere Informationen:

  • NEC-Website
  • ISSCC-Website

    13.2.2003 12:44