Intershop auf Quartalsbasis mit schwarzen Zahlen
- Umsatz im Geschäftsjahr 2002 auf 45,1 Mio. € zurückgegangen
Der Software-Hersteller Intershop hat im letzten Quartal 2002 den Sprung aus den roten Zahlen geschafft, rechnet aber mit stagnierenden Umsätzen in diesem Jahr. Grund sei die anhaltende Investitionszurückhaltung bei der Informationstechnik, teilte der Vorstand am Freitag in Jena mit.
Prognostiziert wurde ein Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 45 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Intershop ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Fortgesetzt werde der Sparkurs.
Der Umsatz im Schlussquartal 2002 sei um 34 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 12 Mio. Euro gewachsen, teilte Intershop am Freitag mit. Das Ebitda liege bei 0,1 Mio. Euro nach einem Verlust von 10,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Für das Geschäftsjahr 2002 sei der Umsatz wegen der anhaltenden Investitionsschwäche im IT-Bereich auf 45,1 (Vorjahr: 68,7) Mio. Euro zurückgegangen. Die Lizenzerlöse seien indes gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 22,5 Mio. Euro gestiegen. Für 2003 erwarte das Unternehmen insgesamt ein ausgeglichenes Ebitda.
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