Microsoft und HP kooperieren nun auch in Österreich
- Als Gegenpol zu IBM
- Produkte und Services aufeinander abgestimmt
·Microsoft
Neue Beschwerde bei EU-Kommission
·Microsoft warnt
Sicherheitslücke in IE 6.0 entdeckt
·Tablet-Duell
Neue Modelle: HP gegen View-Sonic
Die bereits im September 2002 von Microsoft-Gründer Bill Gates und HP-Chefin Carly Fiorina angekündigte strategische Zusammenarbeit von Microsoft und HP wird jetzt auch in Österreich umgesetzt. Unter dem Titel "Frontline Partnership" wollen die beiden Unternehmen in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Consulting & Services, Sales & Marketing, sowie besonders bei Microsofts .NET-Strategie kooperieren.
Zentraler Bestandteil der Partnerschaft, die ein Investment von rund 50 Mill. US-Dollar erfordere, sei die verstärkte Abstimmung der Produkte und Lösungen, von der Entwicklung bis zum Vertrieb. "Dies ist durchaus als Gegenpol zu IBM zu sehen, die ja auch die Hard- und Softwarewelt in sich vereint", merkte Microsoft-Unternehmenssprecher Thomas Lutz gegenüber der APA an.
"Integration"
"Das Zauberwort heißt Integration. Die Produkte und Services beider Partner werden in Zukunft bereits im Entwicklungsstadium optimal aufeinander abgestimmt", so Ebert. Schließlich würden 60 Prozent der laufenden IT-Kosten in den Unternehmen in die Integration fließen. "HP kann geschäftswirksame Applikationen künftig noch rascher programmieren und den Projektablauf optimieren", zeigte sich auch Gruber überzeugt.
HP & Microsoft sind verzahnt
Rund 50 Prozent der weltweiten Umsätze von HP seien derzeit bereits mit Microsoft-Produkten verzahnt. Ein erster Schritt der Initiative sei die Einschulung von 3.000 HP-Entwicklern und 5.000 HP-Mitarbeitern im Bereich Vertrieb und Consulting in die .NET-Technologie. Auch für Österreich bedeute die Partnerschaft der beiden Unternehmen vor allem eine enge Kooperation bei .NET. Beim Launch des ersten auf .NET-basierenden Server Betriebssystems im April oder Mai dieses Jahres, werde der "Windows Server 2003" bereits in Kombination mit aktuellen Servern von HP präsentiert.
Plattformübergreifend
Im Bereich Services und Consulting würden die rund 400 Mitarbeiter von HP-Services und die mehr als 40 Mitarbeiter der Microsoft Consulting Services in Österreich künftig gemeinsamen Projekte anbieten. Ein Beispiel dafür sie die Entwicklung von plattformübergreifenden Web-Services, denen laut einer aktuellen Studie (Tech.Ed 2002 Survey) eine große Nachfrage prophezeit wird.
Weitere Informationen:
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
