Montag, 10. Februar 2003

Krankls Grundidee zum "Juno-Team" ist eine andere

  • ÖFB-Teamchef: "Es sind intern noch viele Probleme zu lösen"
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Das Vorbreschen von Liga-Chef Frank Stronach mit dem Plan, ab kommenden Sommer in der obersten Klasse ein so genanntes "Juno"-Team mitspielen zu lassen, löste die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Von der APA am Montag dazu befragt, ging ÖFB-Teamchef Hans Krankl zum Austria-Mäzen etwas auf Distanz: "Meine Grundidee ist eine ganz andere. Es ist nichts spruchreif und noch viel zu früh, darüber öffentlich zu reden."

Stronach habe natürlich das Recht, an die Öffentlichkeit zu gehen, aber es sei viel zu früh gewesen, meinte Krankl. "Es sind vorher noch so viele Probleme zu lösen, der Fußball-Bund und die Bundesliga müssen das alles zuerst intern eingehend besprechen", meint der Wiener, der sich jedoch ohne Wenn und Aber zur Förderung den Nachwuchses bekannte.

Krankl geht es aber nicht so sehr um die 23-, 24-Jährigen, sondern um 18- und 19-jährige Talente, die in ihren Vereinen nicht zum Zug kämen, jedoch Woche für Woche mehr gefordert werden müssten. Stronach hatte am vergangenen Wochenende im Trainingslager seiner Wiener Austria in Marbella mit dem "Juno"-Team Aufhorchen lassen.

10.2.2003 13:07