Val di Fiemme ist bereit für Nordische Ski-WM
- 12,5 Millionen Euro wurden investiert
- Loipen und Schanzen mit Kunstschnee präpariert
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44x Mal WM , 42 Medaillen für Ö!
Österreichs WM-Skisprung-Sextett bereitet sich diese Woche intensiv in Innsbruck und Seefeld auf die 44. Nordischen Weltmeisterschaften im Val di Fiemme vor. Nach einer Vormittagseinheit auf dem Bergisel fuhren die Springer nach Seefeld zum Training auf dem kleinen Bakken. "Wir haben hauptsächlich in Innsbruck trainiert", meinte Co-Trainer Heinz Kuttin am Freitag. Etwa 30 Sprünge werden Andreas Widhölzl und Co. nach Abschluss der Einheiten am Samstagvormittag (wieder in Innsbruck) in den Beinen haben.
Danach wird erst wieder im WM-Schauplatz Predazzo gesprungen. Die Athleten haben bis zum Anreisetag Mittwoch ein individuelles Training als Hausaufgabe. Am Freitag nicht im Einsatz war der 16-jährige Kärntner Thomas Morgenstern. "Er hat leichtes Fieber, wird aber am Samstag sicher wieder trainieren." Besonders hervorgetan, so Kuttin, habe sich im Training niemand. Alle sechs "Adler" hätten Sprünge zwischen 120 und 130 Metern gezeigt. "Es war einmal der und einmal der vorne." Das Hauptaugenmerk liege nun auf der Technik und weniger auf dem Material.
Vor einigen Tagen wurden intensive Tests in Villach absolviert, zwei Athleten haben sämtliche Ski auf Geschwindigkeit getestet.
Andreas Goldberger, der den Sprung ins sechsköpfige ÖSV-Springer-Team für die Titelkämpfe knapp nicht geschafft hat, wird am Wochenende mit seinem Manager und Freund Edi Federer über die weitere Zukunft beraten. Der Skiflug-Weltmeister von 1996 und Team-Goldmedaillengewinner der WM 2001 überlegt, unter Umständen seine für nach Saisonende geplante Schulteroperation vorzuziehen.
Während Goldberger bei der WM also zuschauen muss, weilt der zweite Schützling von Edi Federer ab Freitag zu intensiven Vorbereitungen in Österreich. "Der Adam und das gesamte polnische Team trainieren bis Mittwoch in der Ramsau", meinte Federer. Das polnische Team reist dann direkt nach Predazzo weiter.
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