Hoffmanns Countdown zum Ziel "WM-Medaille" läuft
- Anreise ins Val di Fiemme erst in zweiter WM-Woche

Das harte, elfmonatige Training ist abgeschlossen, für "Marathon-Mann" Christian Hoffmann hat der Countdown für die Nordische Ski-WM im Val di Fiemme begonnen. Der 1. März ist der Tag der Entscheidung, im 50-km-Marathon will der Gewinner von zwei Olympia-Medaillen auch eine Einzel-Medaille bei Weltmeisterschaften. "Das ist mein Ziel und wenn rundherum alles passt, ist es auch sicher möglich", erklärte der Staffel-Weltmeister von 1999 und Olympia-Zweite über 30 km von Salt Lake City.
Der Skating-Spezialist hat große Erfahrung darin, sich mit wenigen Renneinsätzen in Topform zu bringen. Bei Großereignissen war er stets groß da, auch diesmal passt das Selbstvertrauen. "Der dritte Rang in Nove Mesto war wichtig als Bestätigung, dass ich mich nach dem überzogenen Training 'derschupft' habe", sagte der 28-jährige Oberösterreicher, der in der letzten Phase die Vorbereitung auf Nagano 1998 (Olympia-Bronze über 50 km) kopiert.
So wird Hoffmann am Wochenende, exakt zwei Wochen vor dem Großereignis, als letzte lange Rennbelastung voraussichtlich den Gsiesertaler Volkslauf in Südtirol absolvieren - ein langes Training in der Heimat wäre ein Alternative - und wird danach nur noch kurze Distanzen laufen und vor allem gut regenerieren. Ins Val di Fiemme reist der HSZ-Angehörige erst in der zweiten WM-Woche, kurz vor der für 25.2. (Dienstag) angesetzten Staffel an. Diese zehn Kilometer dienen auch als letztes schnelles Training für den 50-km-Bewerb am Schlusstag. Da soll Hoffmann als einzige echte Hoffnung mit Edelmetall auch den großen Aufwand der ÖSV-Langläufer rechtfertigen.
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