Samstag, 15. Februar 2003

Dreiländer-Kandidatur für Schröcksnadel kein Thema

  • ÖSV-Präsident: "Diese Idee kommt zu spät"
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Für Peter Schröcksnadel, den Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), ist die von Slowenien, Kärnten, Friaul ins Auge gefasste Dreiländer-Kandidatur für die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 kein Thema. Laut seinen Angaben gäbe es dafür nicht die nötige Zustimmung des ÖSV, da die Präsidentenkonferenz bereits vor Monaten Schladming als offiziellen ÖSV-Kandidaten für 2009 bestimmt hatte.

"Wenn ein nationaler Skiverband nicht zustimmt, kann es diese Bewerbung nicht geben", stellte Schröcksnadel fest. Da man sich nun bereits auf Schladming festgelegt habe und die Steirer im Fall einer Niederlage auch bei der Kandidatur um die darauf folgende WM im Jahr 2011 unterstützen würde, sei für Kärnten seitens des ÖSV keinerlei Zustimmung zu erwarten.

Unabhängig davon müßte auch bei der Dreiländer-Bewerbung diese Absicht über den Landesskiverband offiziell beim ÖSV eingereicht werden, was bisher laut Schröcksnadel noch gar nicht geschehen ist. "Eine solche Idee hätte vor der internen ÖSV-Abstimmung vor vier, fünf Monaten Sinn gemacht, jetzt kommt diese Idee leider zu spät. Unser offizieller Kandidat steht mit Schladming fest", stellte der ÖSV-Präsident gegenüber der APA fest.

Unabhängig davon verwies der Tiroler auf die Problematik aus italienischer Sicht, dass die Dreiländerbewerbung mit italienischer Bewerbung angesichts der WM 2005 in Bormio kaum eine Chance hätte.

15.2.2003 13:51