Bombenexplosion vor Präsidentenbesuch in Kolumbien
- 15 Tote und mindestens 30 Verletzte

Bei einer Bombenexplosion im Südwesten Kolumbiens sind einen Tag vor dem Besuch von Präsident Alvaro Uribe am Freitag mindestens 15 Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Nach Behördenangaben detonierte der Sprengsatz am frühen Morgen (Ortszeit) in einem Wohnviertel der Stadt Neiva, das die Polizei nach linksgerichteten Rebellen durchkämmte.
Im 325 Kilometer östlich der Hauptstadt Bogota gelegenen Neiva sind den Behörden zufolge Rebellen der linksgerichteten Guerillaorganisationen Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) und Nationales Befreiungsheer sowie ihre Erzfeinde, die ultrarechten Vereinigten Selbstverteidigungsgruppen (AUC), aktiv. In den USA sind alle drei Gruppierungen als terroristische Vereinigungen eingestuft.
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