Caritas-Präsident Küberl meldet sich zurück
- Therapie nach schwerem Sturz in Endphase
- Ab Anfang März wieder voll im Amt
"Mir ist bewusst, ich habe sehr viele Schutzengel gehabt", weiß Franz Küberl, der seinen schweren Sturz mit Schädeloperation ohne Folgeschäden überstanden hat. In einer Rehab-Klinik in Judendorf-Straßengel bei Graz absolviert der knapp 50-Jährige zur Zeit letzte Therapien. Ab Anfang März werde er seine Arbeit wieder aufnehmen, versicherte der Caritas-Präsident der APA.
"Es geht mir erstaunlich gut", so Küberl zufrieden. Er habe sich auf Grund der guten medizinischen Betreuung und Pflege rasch erholt und sei nun dem Ziel, körperlich und seelisch wieder fit zu werden, schon sehr nahe. Noch bis Ende Februar unterzieht er sich verschiedenen Therapien, vornehmlich einem Bewegungstraining mittels Hometrainer und Laufband. Anschließend werde er, Küberl, seine Tätigkeit als Direktor der steirischen und Präsident der österreichischen Caritas wieder "voll aufnehmen". Dass er auf Grund des Unfalls künftig "kürzer treten" müsse, sei laut Ärzte nicht notwendig.
"Dusch-Unfall" am 13. Jänner
Franz Küberl war am 13. Jänner in München, wo er bei einer Tagung war, beim Duschen ausgerutscht und schwer gestürzt. Schädelbruch und Epiduralhämatom, d.h. Bluterguss zwischen Schädelknochen und harter Hirnhaut, lautete die Diagnose, dazu kamen Prellmarken am Gehirn: Eine lebensbedrohliche Verletzung mit eminenter Gefahr von Spätfolgen. Doch seine rasche Entdeckung, die optimale Versorgung am Unfallort und im Münchner Krankenhaus und dann an der Grazer Neurochirurgie hat - gemeinsam mit den Schutzengeln - zur vollständigen Genesung geführt.
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