Österreich blockiert die Verlegung von US-Truppen
- Verzögerung von einigen Tagen
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Handke gg. Krieg & für US-Entwaffnung
Könnte das 'kleine' Österreich die Irak-Kriegspläne der Weltmacht USA verzögern? Das jedenfalls wirft US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld der Alpenrepublik vor! Große Truppen-Kontingente, die via Bahn von Deutschland nach Italien verlegt werden, sollen von Österreich behindert werden. Bei der Verzögerung soll es sich gleich um mehrere Tage handeln.
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat Österreich vorgeworfen, die Verlegung von US-Truppen aus Deutschland nach Italien per Eisenbahn zu blockieren. Rumsfeld sagte vor dem US-Senat in Washington, man werde deshalb für die Truppenverlegung noch einige Tage benötigen.
Dies sei ein Beispiel für die Probleme, die durch die Stationierung von 100.000 US-Soldaten, davon 70.000 in Deutschland, entstehen. Die USA bereiten derzeit mit umfassenden Truppenverlegungen an den Persischen Golf einen möglichen Militärschlag gegen den Irak vor.
US-Truppen müssen nun via Rotterdam verlegt werden
"Derzeit versuchen wir zum Beispiel einige Kräfte von Deutschland hinunter nach Italien zu verlegen und Österreich verursacht uns Schwierigkeiten hinsichtlich der Verlegung der Truppen mit der Eisenbahn über Österreich", sagte Rumsfeld vor dem Senatsausschuss für die Streitkräfte. "Das bedeutet, dass wir hinauf nach Rotterdam (niederländischer Hafen, Anm.) oder mit der Eisenbahn durch drei oder vier Länder gehen müssen". Vor Journalisten wollte Rumsfeld aber keine Auskunft darüber erteilen, ob die betreffenden Truppen an den Persischen Golf verlegt werden sollten.
Rumsfeld sagte, er habe "erst heute Früh" von der Angelegenheit gehört. Die US-Streitkräfte hätten aber bereits zwei Ausweichrouten entwickelt, "zwei per Eisenbahn und eine übers Meer - sämtliche nehmen einige Tage länger in Anspruch". Angesichts des kühlen Verhältnisses der USA mit einigen europäischen Bündnispartnern sind in den vergangenen Tagen in Washington Stimmen laut geworden, US-Truppen ständig aus Europa abzuziehen. Rumsfeld sagte dazu: "Es ist klar: Für uns ist es besser, nicht eine solch starke Konzentration (in Europa, Anm.) zu haben." Ständige Veränderungen bei der Stationierung von US-Truppen im Ausland werde es "in angemessener Zeit" geben
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