Donnerstag, 13. Februar 2003

FORMAT zur Affäre Forstinger: Hausdurchsuchung bei Ex- Kabinettchef Miko

  • Miko: "Jetzt werden die Lügner im Ministerium endlich entlarvt"

Die Kriminalpolizei hat vergangenen Freitag das Wohnhaus von Hans-Jürgen Miko, dem ehemaligen Kabinettchef von Ex-Infrsastrukturministerin Monika Forstinger durchsucht, berichtet die aktuelle Ausgabe von FORMAT. Seit Mitte vergangenen Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien, welche die Untersuchung in Auftrag gegeben hatte in der sogenannten Affäre Forstinger. In einem Bericht der Innenrevision des Infrastrukturministeriums waren schwere Vorwürfe gegen Miko und seine damalige Chefin Forstinger erhoben worden. Laut Revision sollen Aufträge im Gesamtwert von rund 1,7 Millionen Euro teilweise freihändig vergeben worden sein.

Sowohl Miko als auch Forstinger dementierten die Vorwürfe vehement. Vor wenigen Wochen waren diesbezüglich auch zwei Sektionschefs des Ministeriums einvernommen worden.

Miko, der sich beruflich im Ausland befindet, gegenüber FORMAT: "Ich habe nichts zu verbergen. Jetzt werden die Lügner im Ministerium endlich entlarvt, die bewußt falsche Berichte verfaßt haben und falsche Aussagen machen". Die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft sei zwar nicht nachvollziehbar, so Miko, er sei aber irgendwie auch "froh, dass endlich alles aufgeklärt" werde.

Die ausführliche Story lesen Sie im neuen FORMAT.

13.2.2003 12:25