Deutscher regte sich über Snowboarder zu sehr auf
- 72-Jähriger mit Herzversagen in das LKH Feldkirch geflogen
Ein ungewöhnlicher "Skiunfall" hat sich am Dienstagnachmittag im Montafon ereignet. Ein 72-jähriger deutscher Skifahrer regte sich nach dem Zusammenstoß mit einem 20-jährigen deutschen Snow-Boarder so auf, dass er mit Herzversagen zusammensank. Der bereits Bewusstlose wurde erfolgreich reanimiert und mit dem ÖAMTC Notarzthubschrauber Christophorus 8 in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen, teilte die Gendarmerie nun mit.
Zu dem dramatisch verlaufenden Zwischenfall kam es im Skigebiet Hochjoch in Schruns, als der 72-jährige Skifahrer aus Salach auf der Piste 1 a mit dem 20-jährigen Snow-Boarder aus Mainz zusammenstieß. Beide Männer kamen zu Sturz, blieben aber unverletzt. Der Senior regte sich über den Jungen aber so sehr auf, dass er ein akutes Herzversagen erlitt und bewusstlos umfiel. Ein zufällig anwesender Arzt und eine Krankenschwester konnten den 72-jährigen Deutschen vor dem Eintreffen des Notarzthubschraubers erfolgreich reanimieren.
Zahlreiche Schiunfälle
Am gestrigen Mittwochnachmittag war der Notarzthubschrauber Christophorus 8 u.a. in Hirschegg im Kleinwalsertal im Einsatz. Ein 64-jähriger deutscher Skifahrer aus Aalen (Schwäbische Alb) zog sich auf dem Olympiahang im Skigebiet Ifen in der Gemeinde bei einem selbst verschuldeten Sturz eine schwere Gehirnerschütterung mit Verdacht auf Schädelbasisbruch zu. Der Schwerverletzte wurde in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen.
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