China will 2003 Lizenzen für UMTS-Dienste vergeben
- Eine Bill. Yuan UMTS-Investitionen erwartet
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UMTS ist kein Wachstumstreiber!
Die chinesische Regierung will noch im laufenden Jahr Lizenzen für Mobiltelefon-Dienste der 3. Generation (UMTS) zuteilen. Einem Bericht der Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" zufolge, sollen Lizenzen für den in China entwickelten Standard TD-SCDMA, für den WCDMA-Standard und den in Japan, Südkorea und anderen Ländern verwendeten cdma2000 vergeben werden.
Die Lizenzvergabe dürfte Investitionen von mehr als einer Bill. Yuan (111,8 Mrd. Euro) zur Folge haben, um die für die UMTS-Dienste nötige Infrastruktur zu entwickeln, heißt es in dem Bericht.
Rentabilität trotz drei Standards
Die chinesische Regierung werde die Lizenzen voraussichlich an die bereits als Anbieter von Mobilifunkdiensten tätigen Unternehmen China Mobile Communications Corp und China United Telecommunications Corp vergeben. Zudem dürften die Festnetzbetreiber China Telecommunications Corp und China Netcom Corp berücksichtigt werden, um den Wettbewerb zu steigern. Die chinesische Regierung ist der Ansicht, dass die Anbieter wegen der Größe des chinesischen Marktes mit mehr als 200 Millionen Mobiltelefonnutzern auch bei drei unterschiedlichen Standards rentabel arbeiten können.
