Web-Studie: Plädoyer für privates Surfen in der Arbeit
- Arbeitnehmer opfern dafür mehr Freizeit für Arbeit
- Verbote mindern die Leistungsbereitschaft
Neue Erkenntnis: Privates Surfen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz, nützt dem Arbeitgeber mehr, als es ihm schadet. Dies belegt die gemeinsam vom Center für e-Service der Universität Maryland und dem Markfforscher Rockbridge Associates durchgeführte Studie mit dem Titel "National Technology Readiness Survey".
Durch das private Surfen am Arbeitsplatz wenden die Angestellten nämlich zu Hause unverhältnismäßig mehr Online-Zeit für die Arbeit auf. So hätten Arbeitnehmer, die zu Hause und im Job uneingeschränkten Zugangn zum Internet haben, durchschnittlich 3,7 Stunden pro Woche mit privatem Surfen am Arbeitsplatz verbracht, während sie in der Freizeit 5,9 Stunden mit Arbeit verbrachten.
Nutzen für Firmen
Somit handeln Firmen, die die private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz einschränken kontraproduktiv, so eine zentrale Aussage der Studie. Zudem mindern Arbeitgeber, die das private Surfen während der Arbeitszeit unterbinden die Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter. Für die Studie befragten die Forscher im Dezember 2002 insgesamt 501 repräsentativ ausgewählte Nutzer.
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