Mittwoch, 5. Februar 2003

Grasser in NEWS: "Schwarz-Grün wäre sehr innovativ"

  • Finanzminister sieht aber weiter Chancen für Schwarz-Blau:
  • "Man ginge mit der FP in völlig andere Koalition."

In seinem ersten Polit-Interview nach dem endgültigen Austritt aus der FPÖ für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS zeigt Finanzminister Karl-Heinz Grasser Sympathien für eine schwarz-grüne Koalition.

Wörtlich sagt Grasser in NEWS:

  • zu Schwarz-Grün: "Schwarz-Grün wäre einzigartig und sehr interessant. Das wäre sehr innovativ."

  • zu Schwarz-Grün versus Schwarz-Blau: "Wenn sich die Grünen entscheiden, hat diese Konstellation höhere Wahrscheinlichkeit als eine, die gerade gescheitert ist."

  • zu den Comeback-Chancen von Schwarz-Blau & zur Stabilität der FPÖ: "Haupt und Prinzhorn versuchen gemeinsam eine Neuorientierung nach Knittelfeld. Man sieht, dass sich Haider weitgehend zurückzieht. Ob die Partei stabil ist oder nicht, kann nur die Praxis zeigen."

  • zur neuen Rolle seines Ex-Mentors Haider in der FPÖ: "Haider war maßgeblich mit verantwortlich für die letzte Regierungsbildung. Er war dann auch neben Stadler maßgeblich für das Platzen der Regierung verantwortlich. Jetzt sind die maßgeblichen Ansprechpartner Haupt, Prinzhorn, Bleckmann und Gorbach. Sie tragen die Verantwortung für eine mögliche Regierungsbeteiligung. Damit ist Haider einer von neun Landeshauptleuten. Und er hat damit eine andere Rolle als 2000. Man ginge mit der FP in eine völlig andere Koalition."

    Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

    5.2.2003 12:00