FORMAT: Lauda-Comeback als Billigflieger?
- Ex-Formel 1-Weltmeister: "Bin ein Mensch mit offenen Augen"
·Günstig Fliegen
So kalkulieren die Billig-Airlines
Noch ist es nicht mehr als eine vage Idee. Aber eine, die ihn nicht loslässt: Niki Lauda spielt, fasziniert von den Erfolgen der Billig-Airlines à la Ryanair, mit dem Gedanken, eine eigene Lowcost-Gesellschaft in Österreich auf die Beine zu stellen. "Ich bin ein Mensch mit offenen Augen und verfolge dieses Business sehr genau. Natürlich interessiert es mich", erklärt Lauda gegenüber FORMAT. "Aber ich habe keinerlei konkreten Plan."
Mit etlichen Freunden hat er sich allerdings schon beraten, was die von der Idee halten. Und es wäre nicht Niki Lauda - "Ich rede mit vielen Leuten" -, hätte er sich nicht auch schon erkundigt, wie man am Wiener Flughafen zu den günstigsten Gebühren kommen könnte. Rat eines Vertrauten: Erst einmal in Bratislava beginnen, dann werden die Angebote schon kommen. "Ein Billigcarrier ist eine von vielen Alternativen, mit denen ich mich in Zukunft beschäftigen könnte", sagt Lauda. In der AUA-Gruppe wird schon die kleinste Andeutung für Aufregung sorgen.
Rechtlich gäbe es kein Problem. Nur die Marke Lauda Air ist geschützt, auch "Niki" dürfte in einem neuen Airline-Namen nicht vorkommen. Sonst hätte Lauda freie Hand. Von seiner Karibiktour, wo er einige Inseln unter die Lupe nahm, weil ein eigenes Hotel dort ein alter Traum von ihm ist, kehrte Lauda diese Woche zurück und schwärmt: „Zwei Locations auf den Bahamas sind wirklich einmalig." Doch niemand, der ihn kennt, sieht Lauda als Hotelier in der Karibik.
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