Österreich will 100 Mio.Euro für Valentinstag ausgeben
- 73% der Männer und 68% der Frauen kaufen für diesen Anlass
- Blumen dominieren vor Süßigkeiten

Der Valentinstag (14. Februar) wird den heimischen Geschäftsleuten heuer voraussichtlich rund 100 Mio. Euro Umsatz bringen, ähnlich viel wie im Vorjahr. Besonders verbreitet ist der Brauch offensichtlich bei den 15- bis 29-Jährigen.
Wie eine Umfrage des Österreichischen Instituts für Gewerbe- und Handelsforschung (IfGH) in Kooperation mit der Unternehmensberatung Markant von Ende Jänner ergeben hat, wollen die Österreicher heuer wieder rund 22 Euro pro Kopf für das "Fest des Herzens" ausgeben.
Rund 73 Prozent der befragten Männer gaben an, ein Geschenk kaufen zu wollen. Bei den Frauen beabsichtigen rund 68 Prozent ihrem Liebsten eine Freude zu machen. Als besonders ausgabenfreudig erweist sich die Gruppe der 15- bis 29-Jährigen: 80 Prozent wollen ein Geschenk erstehen und es sich im Schnitt 25 Euro kosten lassen.
Das beliebteste Geschenk für St. Valentin sind nach wie vor mit Abstand Blumen (62 Prozent), gefolgt von Süßem (12 Prozent) und Einladungen (5 Prozent). Rund 28 Prozent der 500 Befragten gab an, eine "Kleinigkeit" zu schenken.
Für die 4.500 heimischen Blumenhändler ist der Valentinstag - er wird hier zu Lande seit 1953 besonders beworben - mit rund 20 Mio. Schnittblumen und 12 Mio. Topfpflanzen der zweitstärkste Verkaufstag nach dem Muttertag, so Grete Nehammer von der Österreichischen Blumenwerbung.
Klassisches Symbol des Valentinstags ist das "Rote Herz". Den Überlieferungen zufolge kam einst ein englischer Offizier in einen Blumenladen, um seiner Liebsten einen Strauß zu kaufen und bat die Verkäuferin, diesen mit einem roten Herzen zu versehen - in England war der "St. Valentins Day" geboren. Die Wurzeln des Valentinstages reichen allerdings weiter zurück. Als 269 nach Christus dem römischen Kaiser Claudius zu Ohren kam, dass ein Mönch Namens "Valentin" trotz eines strikten Verbots christliche Trauungen durchführte, ließ er ihn am 14. Februar kurzerhand hinrichten.
Japan: Tausche Schoko gegen Dessous
In Japan ist es beispielsweise am 14. Februar üblich, dass Frauen ihren männlichen Kollegen und Vorgesetzten Schokolade schenken. Einen Monat später - am "Weißen Tag", revanchieren sich diese mit Dessous als Gegengabe.
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