AK-Präsident Böhm geht mit 1.Juli in Pension
- Vize Pichler soll Nachfolger werden
Der Präsident der Salzburger Arbeiterkammer (AK), Alexander Böhm, wird mit 1. Juli 2003 in Pension gehen. Als seinen Nachfolger wird Böhm den Vizepräsidenten der AK-Salzburg und Vorsitzenden der FSG, Siegfried Pichler, vorschlagen.
Pichler sei eines der profiliertesten und lang dienendsten AK-Mitglieder, erklärte Böhm. Nach fast fünf Jahren an der Spitze der AK Salzburg wird Böhm mit 1. Juli 2003 in Pension gehen. Der frühere Landtagsabgeordnete und langjährige Betriebsratsvorsitzende der damalige Tauernkraftwerke (heute: Verbund - Austrian Hydro Power AG) wurde am 26. November 1998 von der AK-Vollversammlung zum Präsidenten gewählt. Im März 2000 wurde Böhm als Spitzenkandidat der FSG mit knapp 58 Prozent bei der AK-Wahl bestätigt.
Als Gründe für seine Entscheidung gibt der AK-Präsident an, dass er im November vergangenen Jahres das 60. Lebensjahr vollendete und mehr als 46 Jahre ohne Unterbrechung im Arbeitsleben steht. Dass es wichtigere Werte als Karriere und beruflichen Erfolg gibt, habe er darüber hinaus am eigenen Leib mit seiner schweren Erkrankung erfahren.
Seinen Beschluss will Böhm am Freitag dem Präsidium der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) bekannt geben. Geht es nach dem Willen von Böhm, soll Pichler am 4. Juni 2003 von der AK-Vollversammlung zum neuen AK-Präsidenten gewählt werden.
Alexander Böhm wurde am 15. November 1942 in Wien geboren. Böhm stammt aus der berühmten Schauspielfamilie Böhm mit Alfred Böhm an der Spitze. Der AK-Präsident ist seit 1968 mit Frau Elfi verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.
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