Fast 400 $ pro Feinunze: Goldpreis auf 7-Jahres-Hoch!
- Analysten schließen Kurs von bis zu 425 Dollar nicht aus
- Schweizer Nationalbank profitiert vom "Goldrausch"
Der Goldpreis hat den höchsten Wert seit sieben Jahren erreicht: Am Montag hat sich der Preis für eine Feinunze weiter der 400 Dollar-Marke angenähert - zu Mittag lag er bei 398,4 Dollar (337,6 Euro), nach 395,4 Dollar am Freitag. Analysten schließen bis Ende Jänner einen Kurs von bis zu 425 Dollar nicht aus.
"Sämtliche Signale stehen auf Grün", versichert Roland Duss, Analyst bei der Genfer Privatbank Ferrier Lullin & Ciein, in einer aktuellen Studie zur Entwicklung des Goldpreises.
Damit der Goldrausch weitere anhalte dürften die Minengesellschaften aber nicht auf ihre alte Gewohnheiten zurückgreifen und ihre Produktion mit Termingeschäften absichern. Laut der Studie von Ferrier Lullin & Cie wird bis im Jahr 2008 keine bedeutende Goldmine in Betrieb genommen, während in der gleichen Zeitspanne 86 Minen stillgelegt werden sollen. Der Rest der Nachfrage wird demnach von der Wiederverwertung sowie von den Zentralbanken gedeckt werden. Diese horten in ihren Tresoren gegenwärtig etwa 32.000 Tonnen Gold. 8.000 Tonnen lagern allein in den USA.
Schweizer Nationalbank profitiert vom Goldrausch
Vom hohen Goldkurs kräftig profitiert hat unter anderem die Schweizerische Nationalbank (SNB). Zwischen Mai 2000 und Ende September 2003 hat die SNB 886 Tonnen Gold verkauft. Diese Verkäufe haben der SNB bisher 13,5 Mrd. Franken (8,66 Mrd. Euro) in die Kassen gespühlt. Bis Ende September des nächsten Jahres will sie weitere 284 Tonnen verkaufen. (APA/Red.)
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