4 von 5 Österreichern: €-Preisgefühl fehlt noch immer!
- Außerdem sagen 88 Prozent der Befragten: Euro ist ein T€uro!
- PLUS: Ein Jahr Euro - die Bilanz
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·Balkengrafik
Das Euro-Preisge-
fühl in Österreich
·Euro-Münzen
Her mit den 1- & 2-Euro-Banknoten!
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Testen Sie Ihr Euro-Wissen!
·Preisgefühl
Rechnen Sie noch in Schilling um?
Wie viel ist ein Euro wert? Ernüchternd: Mehr als 1 Jahr nach der Einführung der neuen Währung fehlt nach wie vor das Gefühl für den €! 4 von 5 Österreichern gestehen, dass sie Probleme beim Rechnen mit dem Euro haben. Außerdem sind 88 Prozent überzeugt: Der Euro ist ein T€uro! Sehr unbeliebt sind auch die Euro-Münzen. Österreichs Handel macht sich für 1- und 2-Euro-Banknoten stark (siehe Kasten rechts).
Das Abschätzen in Euro, was teuer, preisgünstig oder echtes Schnäppchen ist, bereitet der Mehrheit der Österreicher nach wie vor beträchtliche Probleme. Das fand das Linzer Meinungsforschungsinstitut "Spectra" in einer im Jänner bei 1.000 Österreichern durchgeführten Telefonumfrage heraus. Außerdem stagnieren die Sympathiewerte für das vor mehr als einem Jahr eingeführte neue Bargeld.
4 von 5 Österreichern haben kein Preisgefühl
Nur jeder Fünfte gab bei der Umfrage an, sein Gefühl für Preise in Euro sei gleich gut wie mit dem Schilling. 79 Prozent hatten dagegen noch Probleme. Das ist zwar eine Verbesserung um jeweils fünf Prozentpunkte gegenüber August des Vorjahres, aber nicht viel besser als zur Einführung der neuen Währung.
88% sagen: Der Euro ist ein T€uro!
Dieses Preisgefühl, das nicht und nicht besser werden will, dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass der Euro das negative Image "Teuro" nicht los wird. Bei der jüngsten Umfrage waren 88 Prozent der Ansicht, dass durch den Euro die Waren eher teurer geworden sind - was einen neuen Höchstwert darstellt und allen offiziellen Statistiken über die Entwicklung der Lebenshaltungskosten widerspricht.
Jeder 2. findet € unsympathischer als den Schilling
Das alles wirkt sich auf die Gefühle der Österreicher für den Euro aus: Für eine relative Mehrheit von 50 Prozent ist die europäische Währung "noch nicht so sympathisch wie der Schilling", 41 Prozent finden sie "genauso sympathisch", sieben Prozent "sympathischer". Das bedeutet eine weitgehende Stagnation der Sympathiewerte.
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