"Senza Confini"-WM nimmt Gestalt an
- Absichtserklärung von Kärnten, Slowenein und Fruiaul
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Die Idee einer gemeinsamen Bewerbung von Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Ventien um die alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 nimmt Gestalt an. Sie soll in der nächsten Woche bei einem "Senza Confini"-Skitag in Form einer Vereinbarung festgelegt werden. "Wir müssen einfach den Good-Will der FIS aufgreifen", erklärte der Kärntner Landessportreferent Gerhard Dörfler am Montag. Er hatte am Wochenende in St. Moritz FIS-Präsident Gianfranco Kaspar diese Idee vorgetragen und sei "auf großes Interesse" gestoßen.
"Im Gespräch mit Kaspar wurden die kühnsten Erwartungen übertroffen", sagte Dörfler. Auch in Slowenien - es soll mit Kranjska Gora als offizieller Bewerber auftreten - und der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien sei das Interesse groß. Zum "Senza Confini"-Skitag in Kranjska Gora, Tarvisio (Tarvis) und Bad Kleinkirchheim werden der slowenische Ministerpräsident Anton Rop, der Präsident von Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo, Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) sowie die Sportminister und Präsidenten der Skiverbände der drei Länder eingeladen. Gemeinsam soll eine Absichtserklärung unterzeichnet werden, bis zum 1. Mai d.J. die Bewerbung für die WM 2009 abzugeben. Die Vergabe erfolgt im nächsten Jahr. Offizieller ÖSV-Bewerber ist Schladming.
Ex-Jugoslawien hatte sich in der Vergangenheit zwei Mal vergebens mit Kranjska Gora um die alpine Ski-WM beworben. 1984 war die bosnische Hauptstadt Sarajewo Schauplatz der Olympischen Winterspiele gewesen.
