Deutscher Skiverband wehrt sich gegen Kritik
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Nach der Kritik von Markus Wasmeier (Kasten rechts) und den mahnenden Worten von FIS-Präsident Gian-Franco Kasper kämpft der Deutsche Skiverband (DSV) um seinen guten Ruf. "Es ist immer leicht, von außen Ratschläge zu geben. Wir verfallen nicht in Panik. Es haben sich viele Dinge verändert in den letzten Jahren", sagte Alpin-Chef Walter Vogel. Wasmeier hatte dem DSV veraltete Strukturen und mangelnde Professionalität vorgeworfen.
Als gutes Beispiel nannte der Doppel-Olympiasieger von 1994 den Österreichischen Skiverband (ÖSV). "Man kann sich nicht am ÖSV orientieren. Die haben eine andere Basis und ein anderes System", erklärte Vogel.
Vogel kündigte ein effektives Förder-System an. "Wir brauchen uns nicht in die Defensive drängen lassen und gehen sehr hart ran", sagte der 38-Jährige. Im Frühjahr will der DSV Gespräche mit dem Bayerischen Kultusministerium aufnehmen, um endlich eine auf den alpinen Bereich orientierte Schule aufbauen zu können. Im nordischen Skisport gibt es entsprechende Einrichtungen in Oberwiesenthal und Oberhof. "Wir müssen die Keimzellen des Nachwuchssports verbessern", forderte Vogel.
Der immer zu Großereignissen aufkommenden Kritik der früheren Ski-Stars an den Verbandsstrukturen begegnet Vogel mittlerweile mit relativer Gelassenheit. "Das ist förderlich, weil man gereizt wird. Wir sind ja selbst mit den schlechten Ergebnissen nicht zufrieden", sagte der Alpin-Direktor. Die Kritiker forderte er zur Kooperation auf: "Es gibt jederzeit Bereitschaft für Zusammenarbeit."
