Kasper: "Alpin-Bereich nicht absolut dopingfrei"
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Nach Meinung von FIS-Präsident Gianfranco Kasper greifen einige alpine Ski-Rennläufer zur Leistungssteigerung auf verbotene Substanzen zurück. "Im Alpin-Bereich bin ich leider überzeugt, dass wir nicht absolut dopingfrei sind. Ich habe Angst vor den Wachstumshormonen, bei denen es noch keine einwandfreien Nachweise gibt", erklärte der Schweizer in St. Moritz in einem Interview mit der dpa.
Auch die nordischen Athleten bereiten Kasper im Hinblick auf die WM in Val die Fiemme Kopfzerbrechen. "Im nordischen Bereich habe ich natürlich riesige Sorgen, dass wieder einmal etwas passiert bei den nächsten Weltmeisterschaften", sagte der FIS-Boss, der sich im Kampf gegen die Verwendung von illegalen Substanzen sehr engagiert. "Gewinnen werden wir diesen Kampf sicher nicht. Aber wir können 90 Prozent der Betrügerei eliminieren."
