ÖSV-Adler wollen sich auf Holmenkollen rehabilitieren
- WM-Pleite steckt Höllwarth & Co. noch in den Knochen
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·Adler-Absturz
Größte WM-Pleite seit fast 30 Jahren
·Skispringen
Weltcup-Stände nach 25 Bewerben
Für Österreichs Skispringer, die bei den Nordischen Weltmeisterschaften im Val di Fiemme leer ausgegangen sind, ist am Wochenende auf dem traditionellen Holmenkollen in Oslo Wiedergutmachung angesagt. Florian Liegl sowie Andreas Kofler, die sich beide bei der WM Verletzungen zugezogen hatten, sind wieder fit und so verfügt Cheftrainer Hannu Lepistö in Norwegen über das komplette WM-Sextett. Zusätzlich stoßen Stefan Thurnbichler und Reinhard Schwarzenberger zum Team.
Auch der früher aus Predazzo abgereiste Andreas Widhölzl ist wieder mit von der Partie. Seit der Rückkehr hat keiner der ÖSV-Athleten einen Sprung absolviert. "Wir haben nur Trockentraining gemacht", meinte Lepistö am Tag vor der Abreise. Seine Analysen, warum es ausgerechnet bei den Titelkämpfen nicht geklappt hat, sind freilich noch nicht abgeschlossen. "Nach Oslo weiß ich es besser", erklärte der Finne, der nicht glaubt, dass die WM eine nachhaltige Narbe in seiner Mannschaft hinterlassen hat. "Ich glaube, die haben das abgehakt."
Aber natürlich will das Team beweisen, dass es in Predazzo unter seinem Wert geschlagen wurde. Vor allem für Widhölzl geht es ja noch um einiges, liegt er im Gesamt-Weltcup doch nur elf Zähler hinter Sven Hannawald, dem es im Fleimstal ähnlich schlecht ergangen war. Ein gefährlicher Mann im Kampf um die große Kristallkugel dürfte aber Doppel-Weltmeister Adam Malysz werden, der kleine Pole liegt mit 927 Punkten auch nur 74 Zähler hinter dem Deutschen auf Rang vier.
Das Hauptaugenmerk legt Lepistö allerdings auf den abendlichen Mannschaftsbewerb, den ersten in dieser Weltcupsaison, am Samstag (16:00 Uhr). "Der ist für mich noch wichtiger, ich hoffe, dass wir um den Sieg kämpfen", meint der Cheftrainer. Der Einzelbewerb ist am Sonntag für 13:45 Uhr angesetzt. Nach Oslo stehen noch zwei Nachtbewerbe in Lahti (14./15.3.) sowie drei Skiflug-Bewerbe in Planica (21.3. Team sowie danach zwei Einzel) auf dem Programm.
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