Sonntag, 9. Februar 2003

TTV-Herren bei EM um Europaliga-Klassenerhalt

  • Schweden Europaliga-Sieger
  • PLUS: SVS NÖ sichert CL-Gruppensieg

Für die österreichischen Tischtennis-Herren hat der Mannschaftsbewerb bei den Europameisterschaften vom 29. März bis 6. April in Courmayeur trotz der verpassten Medaillen-Runde eine hohe Bedeutung. Denn nur wenn man die Spiele um die Plätze 13 bis 24 auf einer der ersten beiden Positionen abschließt, steigt man für die nächste Europaliga wieder in die Superdivision der zwölf Top-Teams auf. Die Qualifikation für die Medaillen-Runde bei der EM 2005 in Dänemark wäre so ungleich leichter als über die Erste Division.

Diese Konstellation könnte sich nur ändern, wenn bei den Titelkämpfen der Europaliga-Modus geändert wird. Dieses Thema steht in Italien zur Diskussion. ÖTTV-Bundestrainer Ferenc Karsai wird in Courmayeur jedenfalls nicht der Jugend eine Chance geben können, sondern muss auf das stärkste Team setzen, um den Aufstieg nicht aufs Spiel zu setzen. Diesen zu erreichen wird schwer genug, spielt doch u.a. auch Vize-Weltmeister und Mit-Absteiger Belgien in der Österreich-Abteilung.

Nachfolger von Deutschland als Europaliga-Sieger wurde Dienstag Abend Schweden, der EM-Titelverteidiger ist nach einem 3:1-Sieg gegen Weißrussland in Courmayeur damit vor Jugoslawien und den Weißrussen als Nummer eins gesetzt. Die Deutschen belegten in der Europaliga Rang sieben, die Österreicher wurden Zwölfte.

9.2.2003 13:14