Schröder mit Putin in Berlin zusammengetroffen
- Schröder nach Gespräch: Wir wollen friedliche Abrüstung
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in der Irak-Krise
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Der deutsche Kanzler Gerhard Schröder ist am Sonntag in Berlin mit Russlands Präsident Wladimir Putin zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des auf eine Stunde angesetzten Treffens stand der Irak-Konflikt. Beide kamen überein, in der Irak-Krise zu einer friedlichen Lösung zu kommen.
Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Berlin den Wunsch Deutschlands und Russlands bekräftigt, im Irak zu einer friedlichen Abrüstung zu kommen. Schröder sagte am Sonntagabend nach dem Treffen mit Putin, Grundlage aller Bemühungen müsse die Resolution 1441 des Weltsicherheitsrats sein. Mit Blick auf deutsch- französische Bemühungen zur Entwaffnung des Irak sagte Schröder, er habe mit Putin weder "über Pläne noch Geheimpläne" gesprochen. Putin sagte, er sehe keine Grundlage für den Einsatz von Gewalt gegen den Irak zum derzeitigen Zeitpunkt.
Das Gespräch mit Putin fand in der früheren Dienstvilla des Kanzlers in Dahlem statt. Der russische Präsident hatte zuvor gemeinsam mit Bundespräsident Johannes Rau im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt die "deutsch-russischen Kulturbegegnungen 2003/2004" eröffnet. Am Abend wollte Rau in seiner Amtsvilla in Dahlem für Putin und Schröder ein Essen geben. Dazu waren auch die Ehefrauen geladen. Der Besuch war von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet.
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