USA ordnen zweithöchste Terroralarmstufe an!
- USA sehen hohes Anschlagrisiko in kommenden drei Wochen
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Die US-Regierung ordnet wegen erhöhter Anschlagsgefahr die zweithöchste Terroralarmstufe an. Dies verlautete aus Regierungskreisen in Washington. Eine zunehmende Zahl von Geheimdienstberichten habe jüngst auf die Möglichkeit von Terroranschlägen hingewiesen. Auch der US-Minister für Heimatschutz gab die Terrorgefahr für die nächsten 3 Wochen las serh hoch an.
Der US-Minister für Heimatschutz, Tom Ridge, hat die Gefahr von Anschlägen auf die USA in den kommenden drei Wochen auf einer Skala von eins bis zehn auf acht eingestuft. Auf eine entsprechende Frage sagte Ridge am Freitagabend dem Fernsehsender ABC: "Wir sind wohl bei acht." Geheimdienstexperten bewerteten das Zusammentreffen verschiedener Informationen als sehr ernst, sagte Ridge.
Justizminister John Ashcroft teilte in Washington mit, es gebe gezielte Hinweise darauf, dass die Terrororganisation El Kaida Anschläge in den USA und aller Welt planen könnte. Besonders ab Mitte Februar bestehe eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Attentate. In den USA seien speziell wirtschaftliche Ziele gefährdet. Am Vortag hatte bereits das US-Außenministerium die Amerikaner weltweit vor einer gestiegenen Gefahr terroristischer Anschläge gewarnt.
Zum letzten Mal war die zweithöchste Alarmstufe ("Orange") am 10. September 2002 verhängt worden, einen Tag vor dem ersten Jahrestag der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium in Washington.
Auf der fünfteiligen Warnskala wird mit "Orange" eine "hohe" Gefahr von Terroranschlägen bezeichnet, während die bisherige dritthöchste Warnstufe ("Gelb") für ein "signifikantes" Anschlagsrisiko steht. Bei der höchsten Warnstufe ("Rot") wird eine "ernste" Terrorgefahr angenommen. Hohe Regierungsbeamte bewerten und analysieren tagtäglich Geheimdienstberichte auf mögliche Terroranschläge hin. Man habe in den vergangenen Wochen eine Zunahme beim "Geschwätz" möglicher Terroristen bemerkt, hieß es.
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