Gorbach: "Wünsche dem Kanzler viel Glück"
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Die Erklärung des Grünen Vorstands
In einem Interview der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt der Vorarlberger FPÖ-Obmann Hubert Gorbach Kritik an der Entscheidung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, mit den Grünen Regierungsverhandlungen aufzunehmen. Gorbach: "Der Herr Bundeskanzler ist auch nur ein Mensch. Offensichtlich ist dieser Wahlerfolg dann doch etwas in seiner Auswirkung spürbar, wobei ich absichtlich nicht davon sprechen möchte, er wäre ihm in den Kopf gestiegen."
Man müsse daran erinnern, so Gorbach, dass die FPÖ der Volkspartei vor drei Jahren den Kanzler überlassen habe. Gorbach: "Ich weiß, dass Dankbarkeit keine politische Kategorie ist, aber Fairness könnten wir uns schon erwarten, denn die großen Reformen warten und der Reformmotor heißt FPÖ."
Gegenüber "profil" bezweifelt Gorbach die Erfolgsaussichten der schwarz-grünen Verhandlungen: "Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Schwarz und Grün inhaltlich zusammen finden werden. Irgendwer muss in einem solchen Bündnis so viele Federn lassen, dass es im wahrsten Sinne eine frostige Zeit für diese Partei wird." Er wünsche, so der Vorarlberger FP-Chef, "dem Bundeskanzler jedenfalls viel Glück mit den Grünen".
Eine FPÖ-Regierungsbeteiligung wäre für Gorbach "in dieser Phase gut für die Partei", allerdings sei die FPÖ nicht um jeden Preis zu haben. Zu den Risiken einer neuerlichen schwarz-blauen Koalition meint Gorbach im "profil"-Interview: "Ein Risiko ist bei allen Parteien dabei. Mir liegt es fern, uns selbst heilig zu sprechen. Auch wir hätten intern einige Hürden zu nehmen."
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