Steiermark: Unfall von deutschen Reisebus
- 10 von insgesamt 46 Reisenden wurden verletzt!
- Trotz Schneeketten war Unglück nicht mehr abzuwenden
Bei einem Busunfall in der obersteirischen Skistadt Schladming sind am späten Samstagabend zehn Urlauber leicht verletzt worden. Trotz Schneeketten, die der Lenker des deutschen Schwerfahrzeugs angelegt hatte, kam der Bus ins Rutschen und kippte um. Die meisten Insassen hatten Glück und kamen mit dem Schrecken davon, zehn Urlauber mussten ärztlich versorgt werden.
Der mit 46 deutschen Urlaubern aus Lohsa (Bundesland Sachsen) besetzte Bus war gegen 21.00 Uhr im Bereich Obere Klaus bei Schladming unterwegs. Der Fahrer hatte sich, wie die Gendarmerie am Sonntag berichtete, auf einer Nebenstraße verfahren. Er hatte Schneeketten angelegt, drehte um und wollte wieder bergab fahren. Die Witterungsbedingungen waren äußerst schlecht und die Fahrbahn sehr glatt.
Der Bus kam schließlich ins Rutschen, kippte um und rutschte noch seitwärts liegend rund 30 Meter weit, ehe er in einer Wiese zum Stillstand kam. Die Rettungskräfte waren unmittelbar nach dem Vorfall zur Stelle: Ein Großaufgebot von zwei Notarztsystemen und sieben Rotkreuz-Transportwagen standen im Einsatz. Auch der Katastrophenzug Stainach stand auf Abruf bereit. Mit Hilfe der Feuerwehr Schladming und der Gendarmerie wurden die Businsassen geborgen.
Die meisten kamen mit dem Schrecken davon. Zehn Personen hatten leichte Verletzungen erlitten, wurden erstversorgt und in das Krankenhaus Schladming gebracht. Der havarierte Bus wurde am Sonntagvormittag geborgen.
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