17-jähriger Kärntner bei Lawinenunglück getötet
- Mit dem Snowboard gesicherte Pisten verlassen
·Rodel-Unglück
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Ein 17 Jahre alter Snowboarder ist am Samstag bei einem Lawinenabgang auf der Petzen bei Bleiburg (Bezirk Völkermarkt) getötet worden. Der Jugendliche hatte mit drei Freunden die gesicherten Pisten verlassen, obwohl große Lawinengefahr bestand. Der Name des Opfers war vorerst nicht bekannt.
Die vier jungen Bleiburger waren am Samstag im Skigebiet Petzen snowboarden gewesen. Am frühen Nachmittag beschlossen sie, sich in den Tiefschnee zu wagen, obwohl vor Lawinenabgängen gewarnt worden war. Der 17-jährige trat während der Abfahrt ein Schneebrett los, er wurde von den Schneemassen 300 Meter weit in die Tiefe gerissen. Seine drei Freunde holten zwar sofort Hilfe, auf Grund des schlechten Wetters konnte der Rettungshubschrauber jedoch nicht starten.
Bis die Rettungsmannschaften am Unglücksort eintrafen und den verschütteten Jugendlichen am Abend gefunden hatten, kam für den Burschen bereits jede Hilfe zu spät. Laut Angaben der Einsatzleitung ist die Lawinengefahr in Kärntens Bergen derzeit so groß, dass die Zusatzbelastung durch einen einzelnen Skifahrer oder Snowboarder bereits ausreicht, um ein Schneebrett loszutreten.
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