UMTS-Handys: Es sind genug da
- US-Studie widerspricht gängigen Befürchtungen
Eine US-amerikanische Studie widerlegt die Behauptung, UMTS werde sich wegen des Mangels an entsprechenden Geräten verzögern. "Der Mangel an UMTS-Telefonen ist kein Thema mehr", heißt es in der vom Marktforscher In-Stat/MDR vorgestellten Studie. Entsprechende Handys werden "ausreichend, wenn nicht sogar im Überfluss" vorhanden sein, so das überraschende Fazit von In-Stat/MDR.
In-Stat/MDR glaubt, dass im nächsten Jahr bereits rund zwei Mio. UMTS-Handys von den Produzenten ausgeliefert werden. Diese Zahl könnte noch steigen, wenn UMTS-Pionier Hutchison Whampoa, der mit seinem "3"-Netz zuerst in Italien und Großbritannien starten will, erfolgreich sei. Je beliebter die Hightech-Handys bei professionellen Anwendern und so genannten Early Adopters seien, desto eher können sie sich in den nächsten Jahren eine solide Nischenposition am Markt sichern.
Kunden-Akteptanz als Hürde
"Die wirkliche Hürde bei der 3G-Einführung ist die Akzeptanz der Konsumenten", sagte In-Stat/MDR-Analyst Neil Strother. Weitere Schwierigkeiten seien das Handover zwischen alten Netzwerken und UMTS-Systemen und Störungen durch Handset-Software. Darüber hinaus müssten neue Geräte auf über 1.000 verschiedene Parameter geprüft werden, während man bei "traditionellen" Handys mit 300 Parametern das Auslangen findet.
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