Mittwoch, 29. Jänner 2003

Pamela Anderson kommt: Blond & Drall am Opernball

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Hollywoods Kurvenkönigin ist Lugners Opernball-Stargast 2003. Wiens aufsehenerregendster Staatsball-Gast im NEWS-Interview: „Wir sind alle ziemlich aufgeregt.“

Zwar ist der gute Mann allerhand Plackerei gewohnt, die offene Baustelle der letzten Wochen allerdings verlangte selbst Richard Lugner kübelweise Respekt ab: Der Baumeister mauerte hartnäckig gegenüber jeder Anfrage, welche Schönheit beim diesjährigen Opernball seine Loge besiedelt. Nun jedoch eröffnete „Lucky Lu“ seinen Bauplan des Schreckens, der dem Ball der Bälle eine im doppelten Wortsinn gültige Bedeutung verleiht. Lugner, zunächst kryptisch: „Ich fürchte, es wird einer der schwierigsten Fälle sein.“ Dann die Eröffnung: „Ja, es ist die Pamela Anderson. Wir sind schon seit August in Verhandlung. Da wurde sie mir zum ersten Mal angeboten.“

Zunächst zu den nackten Fakten des Coups: Mit der 35-jährigen Pam Anderson kommt nicht nur die jüngste aller bisher geladenen Schönen – Herzogin Fergie von York zählte bereits 38 Lenze, als sie 1997 sein Gast war –, auch an attraktiver Oberweite schlägt die „Baywatch“-Ikone mit Sicherheit alles bisher Dagewesene.

Mörtel und Möpse
Folglich wird sich das Interesse an der wahrhaft großen Nummer orientieren: Am Tag vor dem Ball, der diesmal am 27. Februar stattfindet, soll Pam daheim in Lugners City Autogramme geben. Der Hausherr bangt um die Statik seines Einkaufstempels: „Wir fürchten, die Lugner City wird den Andrang heuer erstmals nicht fassen können. Wir müssen den roten Teppich ausfahren und die Menschen erstmals hinter Absperrungen zwängen.“

Auch Christina Lugner, die den körbchenfüllenden Stargast mit ausgesucht hat, rechnet sich Rummel aus: „Von der Starqualität und der Kraft der Polarisierung wird die Frequenz von der Sophia Loren heuer noch mal übertroffen werden. Davon bin ich hundertprozentig überzeugt.“

Tags drauf dann droht ähnlicher Auflauf beim Ball vor und in der Staatsoper. Von dem Direktrice Gürtler sich gemeinhin wünscht, er möge „eine edle Zusammenkunft zwischen Politik, Wirtschaft und hehrer Kunst“ sein. So viel steht freilich fest: Pamela Anderson fügt sich in das Wunschbild der Ball-Lady wie Gulaschsuppe zu Sachertorte. Und ob der Opern-Direktor letztlich zum fliehenden Holender wird, steht heftig zur Diskussion. Lugner jedenfalls baut schon vor: „Ich hoff, der Herr Holender sperrt mich heuer nicht wieder von der Feststiege aus, wie schon einmal, wo ich durchs Spalier der Polizisten schlüpfen musste.“

Ebenfalls an der Wettbörse hoch im Kurs: Bundespräsident Thomas Klestil könnte der schon sechsmal im Bildungsorgan „Playboy“ abgelichteten Rettungsschwimmerin den präsidialen Handkuss verweigern. Christina Lugner befürchtet gar, dass der erste Staatsbürger der Mutter aller Silikonbrüste erst gar nicht Audienz gewährt.

Evie Sullivan, Los Angeles, Senta Ziegler

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS.

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    29.1.2003 15:56