Donnerstag, 30. Jänner 2003

Pensionen: Immer weniger Ausgleichszulagenbezieher

  • 2002 waren es noch 228.558 Personen
  • Mindestpension ab heuer 643,54 Euro für Alleinstehende

Die Zahl jener Pensionisten, die eine Ausgleichszulage beziehen, ist auch 2002 weiter gesunken. Die so genannte "Mindestpension" in der Höhe von damals 630,92 Euro (im Jahr 2003 stieg er auf sie auf 643,54 Euro) für Alleinstehende bzw. 900,13 Euro (2003: 965,53 Euro) für Ehepaare wurde im Vorjahr von nur mehr 228.558 Personen bezogen. 1994 hatte es noch 279.791 Mindestrentner gegeben, geht aus den neuesten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Von 1994 bis 2002 wurde damit ein Rückgang von 18,3 Prozent verzeichnet.

Ausgleichszulagenbezieher sind jene Pensionisten, die weniger als die so genannte Mindestpension (Richtsatz für die Gewährung der Ausgleichszulage) erhalten. 1997 lag dieser Betrag so wie 1996 für eine Einzelperson bei 7.887 Schilling (573 Euro) monatlich, für ein Ehepaar bei 11.253 S (818 Euro).

Nach Bundesländern
Aufgeteilt nach Bundesländern sticht die Steiermark mit 48.824 Mindestpensionisten am stärksten hervor, gefolgt von Niederösterreich mit 42.376. Schlusslicht im positivsten Sinn ist - auch angesichts der Bevölkerungszahl - Vorarlberg mit lediglich 6.678 Ausgleichszulagenbeziehern.

30.1.2003 10:39