Heuer über 100.000 Arbeitslose am Bau befürchtet
- Bartenstein: Arbeitslosigkeit am Bau sinkt!
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Höchster Jänner-Wert seit 1945!
·Arbeitsmarkt
Österreich: Im März 7,4% Arbeitslose
·Rekord-Niveau
4,54 Mio Deutsche im Jänner ohne Job
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Europäer fürchten Arbeitslosigkeit
Im Dezember waren in der Bauwirtschaft inklusive der Bereiche Holz und Stein- und Keramische Industrie rund 83.000 Jobsuchende gemeldet. Im Jänner könnte die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter bei für ganz Österreich prognostizierten 310.000 Jobsuchenden auf 100.000 Bau-Arbeitslose hinaufschnellen.
"Die höchste Bauarbeitslosigkeit, die wir je hatten," erwartet der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau Holz, Johann Driemer, für den heurigen Winter. Dabei sei die Spitze aber sicher noch nicht erreicht. Er geht davon aus, dass sich diese in den Februar und in den März hinein verschieben werde.
Die höchste Bauarbeitslosigkeit wurde bis jetzt mit rund 99.000 Betroffenen im Februar 1999 gezählt.
Driemer führt die Rekordarbeitslosigkeit am Bau einerseits auf die Sparpolitik der Regierung zurück, andererseits habe bei den Aufträgen ein Strukturwandel stattgefunden. Vorrang hätte der Straßenbau zugelegt, während der personalintensive Wohnbau zurück gegangen sei. Es bestehe dringender politischer Handlungsbedarf, meint die Gewerkschaft.
Steigende Arbeitslosigkeit
Der Arbeitsmarkt am Bau war im Vorjahr von sinkender Beschäftigung und steigender Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Die Arbeitslosigkeit am Bau betrug im Vorjahr im Schnitt durchschnittlich 43.008 Jobsuchende, das waren um 8 Prozent oder um 3.171 mehr als im Jahr davor. Die Arbeitslosenquote in der österreichischen Baubranche betrug 2002 15,2 Prozent nach 13,9 Prozent im Jahr davor. Sie lag damit deutlich über der allgemeinen Arbeitslosenrate in Österreich für 2002 von 6,9 Prozent.
Bartenstein: Arbeitslosigkeit am Bau sinkt!
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit deutet die ihr vorliegenden Zahlen ganz anders als die Gewerkschaft: Mit Ende Jänner 2003 seien demnach insgesamt 303.676 Personen in Österreich arbeitslos gemeldet. Diese Zahl liege deutlich unter den Prognosen von AMS, AK und Wifo, die noch Mitte Jänner von 317.000 bis 320.000. Arbeitslosen gesprochen haben.
Die Baubetriebe wiesen mit Ende Jänner 2003 85.058 Arbeitslose aus. Das sind um 3.289 oder 3.7% weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Bei den Bauberufen seien im Jänner 63.600 arbeitslos gemeldet. Das sind um 2.369 oder 3,67% weniger als im Jänner 2002.
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