Freitag, 31. Jänner 2003

Kasper: "Krieg hat keinen direkten Einfluss auf WM"

  • PLUS: Die 1. Bilder - Maiers Tagebuch als Film!

FIS-Präsident Gian-Franco Kasper ist überzeugt, dass ein möglicher Militärschlag der USA gegen den Irak keine gravierenden Auswirkungen auf die am Samstag beginnenden alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz haben wird. "Der Krieg würde das WM-Bild aber natürlich trüben", erklärte der Schweizer am Tag vor der Eröffnungszeremonie.

Eine eventuelle Abreise des US-Teams rund um Bode Miller ist unwahrscheinlich. Kasper: "Das ist mit dem US-Verband abgeklärt. Sie werden bleiben." Kasper verwies auf die WM 1991 in Saalbach-Hinterglemm, wo durch den Golf-Krieg eine ähnliche Situation herrschte. "Damals gab es in den Weltnachrichten zwei Themen: den Krieg und die WM. Der Sport soll das positive am Leben hervorstreichen."

Weitaus positiver blickt Kasper hinsichtlich Organisation der WM-Wettkämpfe in die Zukunft: "Die Organisatoren haben viel Erfahrung mit Großveranstaltungen. Uns ist es eine Ehre, dass die WM in einem so traditionellen Ort stattfindet." Die Erwartungen von Kasper in Zahlen: 400 bis 420 Athleten aus 61 Nationen (neuer Rekord), 100.000 Zuschauer, 12.000 Akkreditierte, 1.800 Medienvertreter. Die Wünsche des FIS-Präsidenten: "Ich hoffe auf Medaillengewinner aus möglichst vielen verschiedenen Ländern."

31.1.2003 14:48