Schladming-Slalom: Palander gewinnt vor Raich
- Rasender Finne siegt nach Kitzbühel auch auf Planai
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Endstand des
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·Kitz-SLALOM
Palander siegt vor 'Schöni' & 'Schilchi'
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Rahlves siegt in Kitz, 4. Eberharter
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"Platz zwei wäre schon toll gewesen"
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Alle Tabellen & Stände im Überblick
Der Finne Kalle Palander hat am Dienstagabend vor knapp 40.000 Zuschauern den Weltcup-Nachtslalom in Schladming gewonnen. Nur zwei Tage nach seinem Premierenerfolg auf dem Ganslernhang in Kitzbühel fixierte der 25-Jährige aus Tornio mit 1,31 Sekunden Vorsprung auf den Tiroler Benjamin Raich seinen zweiten Weltcup-Sieg und damit das Österreich-Double.
Der Norweger Hans-Petter Buraas, Olympiasieger 1998 in Nagano, komplettierte als Dritter das Podest im "Night Race" auf der Planai, dem letzten vor den am Samstag mit der Eröffnungszeremonie beginnenden 37. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz.
Marinac mit Traumlauf im zweiten Durchgang
"Es ist wirklich optimal gelaufen. Ich habe im zweiten Lauf zwar sehr hart kämpfen müssen, aber der zweite Platz ist perfekt", frohlockte Raich. Auch Martin Marinac war hochzufrieden. Der Vorarlberger katapultierte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch vom 27. unmittelbar hinter den Tiroler Manfred Pranger auf den sechsten Platz. "Die Top 15 waren mein Ziel, das ich mit einem optimalen Lauf nun sogar bei weitem übertroffen habe", betonte der 23-Jährige, der damit das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere erreichte. Bisher hatte Marinac mit dem zehnten Rang am 20. Jänner des Vorjahres in Kitzbühel beim Weltcup-Debüt, als er von der 26. auf die zehnte Position im Finale vorgestoßen war, nur ein einziges Top-Ten-Ergebnis zu Buche stehen.
Albrecht vergab letzte Chance
Kilian Albrecht musste sich dagegen mit Rang 17 begnügen und verpasste damit die Chance, noch in letzter Minute das WM-Ticket für die Schweiz zu lösen. "Es ist schon frustrierend, wenn bei einem so tollen Rennen am Start oben steht und weiß, dass man nur mit einer niederen Nummer eine Chance hat", erklärte der Vorarlberger, der mit der 13 im ersten Durchgang bereits chancenlos war.
Aufgeweichte Piste
Heftiger Dauerregen hatte die Piste im WM-Kandidatenort für 2009 derart aufgeweicht, dass nur Schönfelder (Nr. 5) von den Österreichern optimale Bedingungen vorgefunden hatte. Bereits nach dem Park-City-Sieger "brach" die Piste. Im zweiten Durchgang wurden diese katastrophalen Verhältnisse dann aber auch dem Halbzeitzweiten aus Kärnten zum Verhängnis. Schönfelder wurde nach zwei schweren Fehlern auf Platz 25 durchgereicht.
Eberharter bleibt im Weltcup vorne
Neben Schönfelder, dem Olympiadritten Raich, Pranger und Titelverteidiger Mario Matt wird Schilchegger, der ebenso wie Matt im zweiten Durchgang in Schladming ausschied, auf Grund seines dritten Rangs in Kitzbühel das ÖSV-Slalom-Team bei der WM komplettieren. Da Vorjahrssieger Bode Miller zum fünften Mal (im siebenten Saisonslalom) ausschied, fährt Titelverteidiger Stephan Eberharter mit acht Zählern Vorsprung auf den US-Amerikaner als Weltcup-Spitzenreiter zur WM.
Saison-Senkrechtstarterin Nicole Hosp war in beiden Durchgängen als Vorläuferin im Einsatz und zeigte sich beeindruckt vom Schwierigkeitsgrad bei den Herren, obwohl sie nur knapp zweieinhalb Sekunden auf Marinac verlor. "Das ist schon ein bissl was anderes als bei uns", meinte die Tirolerin.
