Mittwoch, 29. Jänner 2003

Hipfl plant Comeback für Vina del Mar am 10.Februar

  • Neuer Rückschlag f. Babsi Schwartz (Kasten rechts)
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Der Langzeit-Verletzte Markus Hipfl möchte beim Turnier in Vina del Mar (ab 10. Februar) sein Comeback auf der ATP-Tour geben. Der Oberösterreicher hat seit San Marino Ende Juli 2002 nach einer Operation an der rechten Schulter kein Turnier mehr bestritten. Beim Daviscup in Norwegen (7. bis 9. Februar) fehlt er noch. "Aber ich hoffe, dass ich im April gegen Finnland wieder dabei sein kann", sagt der Welser, der mit einem Sieg der dezimierten ÖTV-Auswahl rechnet.

Seine Prognose: "Melzer, Marach und Peya sind stark genug, um die Partie zu gewinnen. Unglücklich, dass der Stefan und ich gerade jetzt gleichzeitig ausfallen." Der Heilungsprozess der Schulter sei "optimal" verlaufen, Hipfl kann wieder schmerzfrei Tennis spielen: "Die Sehne ist wie neu und wurde erfolgreich am Knochen genäht", erklärt der 24-Jährige. Seit 1. Jänner hat Hipfl in Monte Carlo wieder voll trainiert, körperlich fühlt er sich topfit. "Was mir noch fehlt, sind Matches." Die fehlende Praxis will sich Hipfl im chilenischen Vina del Mar holen, wo er vom Vorjahr immerhin ein Viertelfinale zu verteidigen hat. "Die Punkte sind vorerst unwichtig, ich will wieder gesund werden, dann ergibt sich alles von alleine." Der Druck ist gleich von Beginn an aber enorm: Bis zu den French Open Ende Mai hat Markus 233 seiner 291 ATP-Punkte zu verteidigen, allein 40 in Vina del Mar.

Als Vorbild fürs eigene Comeback dient Hipfl jenes von Ski-Superstar Hermann Maier: "Er hat gezeigt, was alles möglich ist, wenn man an sich glaubt, auch er ist nach einer schweren Verletzung zurückgekommen." Nahziel für Hipfl, derzeit Nummer 131 im ATP-Computer, ist die Rückkehr unter die Top 100, Fernziel sind die Top 50. "Ich will nichts überstürzen. Ob ich das im April oder im September schaff', ist nebensächlich."

29.1.2003 16:16