Freitag, 31. Jänner 2003

Kälte und Schneefälle sorgen für Chaos in Süditalien

  • Minus elf Grad in der Apenninenregion Abruzzen

Die ungewöhnliche Kältewelle mit heftigen Schneefällen, die seit fünf Tagen Italien lahm legt, sorgte auch am Montag für chaotische Zustände im Süden des Landes. Es schneite vor allem in den Regionen Apulien, Kalabrien und Basilicata. Die Autobahn von Salerno nach Reggio Calabria, eine Hauptverbindung für den Straßenverkehr in Süditalien, musste wegen der schweren Schneefälle zum Teil gesperrt werden.

In der mittelitalienischen Apenninenregion Abruzzen wurden minus elf Grad gemeldet, in mehreren Ortschaften blieben die Schulen gesperrt.

Selbst sizilianische Küstenstädte wie Messina wurden eingeschneit. In einigen sizilianischen Ortschaften wurden Temperaturen bis zu minus sechs Grad gemeldet. Auf den Achsen zwischen den Städten Caltanissetta und Enna mussten sich Autofahrer Schneeketten anlegen. Laut Wettervorhersagen kann die Kältewelle noch bis Ende dieser Woche anhalten.

Wegen des stürmischen Meeres sind die sizilianischen Inseln Pantelleria und Linosa seit fünf Tagen isoliert. Auch die Verbindungen zwischen Messina und den liparischen Inseln wurden wegen der starken Winde vorübergehend unterbrochen.

31.1.2003 10:25