Bei Zugsunglück in Australien mindestens neun Tote
- 80 Passagiere in Zug, der kurz vor Unglück beschleunigte
- Helfer gelangen nur mit Hubschraubern zum Unfallort
Bei einem schweres Zugunglück nahe der australischen Hafenstadt Sydney sind am Freitag nach neuesten Angaben mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Der mit etwa 80 Passagieren besetzte Pendlerzug dürfte am Vormittag (Ortszeit) aus den Gleisen gesprungen sein.
Mindestens 15 Menschen seien schwer verletzt worden. Bei vielen Passagieren handelte es sich vermutlich um Studenten, die auf dem Weg zur Wollongong-Universität waren, um sich einzuschreiben. Die Ursache des Unfalls war immer noch unklar.
Da die Unglücksstelle in einer engen Schlucht liegt, hatten die Rettungskräfte zunächst Probleme, zu den Verletzten zu gelangen. Ärzte und Sanitäter wurden in Hubschraubern und Armeefahrzeugen zu den entgleisten Waggons in der Nähe der Ortschaft Waterfall gebracht.
Eine Reporterin des Rundfunksenders ABC, die in dem Zug gesessen hatte, sagte, er habe kurz vor dem Unglück beschleunigt. "Südlich von Waterfall schien der Zug schneller zu werden, so dass Leute in meinem Wagen vor Schreck aufschauten." Dann habe es einen lauten Knall gegeben, und der Zug sei auf die Seite gekippt.
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